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Energiewissen für Schüler: Mensch und Energie

Wir blicken auf zwei Millionen Jahre Energiegeschichte zurück – von der Zähmung des Feuers über die Nutzung der Elektrizität bis zum heutigen Digitalzeitalter mit Künstlicher Intelligenz und vielen smarten Lösungen, die unseren Alltag einfacher machen.

Mensch, KI

Elektrisierende Zeiten

Wir nehmen dich mit auf eine Reise zu den wichtigsten Errungenschaften der Energiegewinnung. Du wirst überrascht sein, welche historischen Energiequellen noch heute bedeutend sind.

Unser Zeitstrahl zeigt dir unter anderem, wann Wasser zur Energiequelle wird, seit wann Kohle als Energielieferant dient oder wann Deutschland die erste Stromleitung bekam. Los geht's!

Spannende Fakten zu Entdeckungen

Windmühle

  • Die bisher ältesten Überreste einer Feuerstelle haben Forscher in einer Höhle in Südafrika entdeckt. Die verbrannten Knochen und Pflanzenteile sind rund 1 Million Jahre alt.
  • Die heißeste Flamme hat eine Temperatur von rund 6.000 Grad Celsius. Sie entsteht, wenn man in einem Experiment die Moleküle Dicyanoethin und Ozon unter hohem Druck verbrennt. Im Vergleich dazu erreicht eine Kerzenflamme an ihrem heißesten Punkt etwa 1.400 Grad Celsius.
  • Glas wird nicht nur industriell hergestellt, sondern geht  auch als Nebenprodukt aus Naturereignissen hervor: Wenn heiße Lava eines Vulkans sehr schnell abkühlt, entsteht beispielsweise Obsidian – ein sehr hartes und rasiermesserscharf brechendes Glas.
  • Wasser ist die einzige chemische Verbindung, die von Natur aus in allen drei Aggregatzuständen vorkommt: flüssig als Wasser, fest als Eis und gasförmig als Dampf.
  • Um ein Auto zu produzieren, werden etwa 20.000 Liter Wasser benötigt, für ein Kilo Stahl etwa 18 Liter und für ein Blatt Papier knapp drei Liter. Dies ist der industriell erforderliche Wasserbedarf innerhalb eines Herstellungsprozesses.
  • Vor etwa 1.500 Jahren wurden die ersten Windräder zum Mahlen von Mehl im persisch-arabischen Raum gebaut. 

Wusstest du schon?

  • Die Geschichte des Elektroautos begann bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Zwischen 1832 und 1839 entwickelte der schottische Erfinder Robert Anderson das erste Elektrofahrzeug. Das erste bekannte deutsche Exemplar war der Flocken Elektrowagen aus dem Jahr 1888. Der belgische Ingenieur, Rennfahrer und Konstrukteur Camille Jenatzy stellte 1899 einen Rekord auf: Sein Elektroauto war das allererste Straßenfahrzeug, das eine Geschwindigkeit von 100 km/h erreichte.
  • Der Straßenverkehr zeigte sich im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts weit mehr von Elektroautos geprägt als von Benzinern. Berlin galt sogar als Hersteller-Hochburg. Ab etwa 1910 verschwanden die elektrisch betriebenen Flitzer allerdings wieder aus dem Straßenbild. So blieb es auch lange Zeit.
  • Erst Forschungen an neuen Akkutechnologien und alternativen Antrieben in den 1990er Jahren ließen das Elektrofahrzeug wiederaufleben. Die Anstrengungen der Autohersteller weltweit nahmen zu, um Elektroautos in größeren Stückzahlen auf den Markt zu bringen. Mit der Vorstellung des Tesla Roadster 2006 wurde ein weiterer Meilenstein erreicht. Der Sportwagen war das erste für Autobahnen und längere Distanzen geeignete Elektroauto. Rund 350 Kilometer Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h setzten neue Maßstäbe.