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Krankenschwester sitzt in Elektroauto

sMobilityCOM

Krankenschwester mit Elektroauto

Für Dienstleister wie ambulante Pflegedienste lohnt sich der Einsatz von Elektrofahrzeugen. Sie haben viele Fahrzeuge im Einsatz, ihre Touren sind anhand der zu betreuenden Personen genau planbar und sie legen mehrfach Pausen ein, die zum Laden der Autos genutzt werden können. Damit Elektrofahrzeuge in dieser Branche wirtschaftlich werden, entwickelt ein Konsortium im Projekt sMobilityCOM entsprechende Technologien. So wird beispielsweise das Lademanagement für die Elektrofahrzeuge direkt in das Flottenmanagementsystem integriert. 

sMobiliTyCOM ist das Folgeprojekt von sMobiliTy, welches 2015 abgeschlossen wurde. Dem neuen Konsortium gehören neben enviaM drei ostdeutsche kleine und mittelständige Unternehmen sowie ein Fraunhofer Institut an. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die enviaM-Gruppe erhöht im Rahmen des Projektes die Attraktivität des Öko-Fahrstromproduktes „enviaM eMobil Strom“ weiter. So sollen die Fahrzeugbesitzer künftig regional erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien tanken können. 

Zudem wird gemeinsam mit dem Netzbetreiber MITNETZ STROM an einem netzdienlichen Hausanschluss geforscht. Dadurch sollen zusätzliche Anschlusskosten vermieden und der Netzausbau, der bei flächendeckender Etablierung von Elektrofahrzeugen notwendig sein wird, minimiert werden. 

Als Probanden konnten drei Thüringer Pflegedienste gewonnen werden. Die AWO AJS Thüringen, die Lebenshilfe Erfurt und die Volkssolidarität Erfurt verfügen über insgesamt 27 Standorte, mehr als 600 Mitarbeiter und 135 Fahrzeuge. Die Entwicklungen im Forschungsprojekt richten sich an deren Bedürfnissen und Anforderungen aus, lassen sich jedoch auch einfach auf andere Branchen mobilitätsbasierter Dienstleistungen übertragen.