Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Newsletter kommunal

 

enviaM unterstützt Kommunen bei Erneuerung der Gebäudeenergieausweise

Gebäudeenergieausweis
In vielen Kommunen läuft aktuell die Gültigkeit der Energieausweise für kommunale Gebäude ab. Da eine Verlängerung über zehn Jahre hinaus nicht möglich ist, müssen betroffene Kommunen neue Energieausweise, welche beim Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) registriert werden, beantragen. Unterstützung erhalten sie dabei vom Team des enviaM-Immobilienmanagements.

Eigentümer, so auch Kommunen, die ihre Gebäude ganz oder teilweise verkaufen, vermieten, verpachten oder verleasen möchten, sind aufgefordert, potenziellen Interessenten spätestens bei der Besichtigung der Immobilie einen gültigen Energieausweis vorzuweisen. Nach Abschluss eines Kaufvertrages ist der Energieausweis an den neuen Eigentümer zu übergeben.
Für gewerblich genutzte Gebäude mit mehr als 250 Quadratmeter Nutzfläche und starkem Publikumsverkehr, der auf behördlicher Nutzung beruht, ist der gültige Gebäudeenergieausweis sogar öffentlich sichtbar zu machen. Verstöße gegen diese Vorgabe sind bußgeldbewährt.

Was steht im Energieausweis?
Der Energieausweis beinhaltet alle Daten zur Energieeffizienz eines Gebäudes, wodurch es mit einem ähnlich errichteten Gebäude verglichen werden kann. Die Einzelheiten regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV), im Abschnitt 5: www.gesetze-im-internet.de 

Zwei Arten von Gebäudeenergieausweisen lassen sich unterscheiden

Bedarfsausweis: Dem bedarfsorientierten Gebäudeenergieausweis liegen die Bausubstanz und die Anlagentechnik, insbesondere für Heizung und Warmwasser, zugrunde. Anhand des energetischen Zustands des Gebäudes berechnet der Gutachter die bei durchschnittlicher Nutzung benötigte Energiemenge für Heizung, Lüftung, Klimaanlage und Warmwasserbereitung. Zusätzlich vermerkt er in dem Dokument Vorschläge, mit welchen Maßnahmen sich der Energiebedarf weiter verringern lässt.

Verbrauchsausweis: Der verbrauchsorientierte Gebäudeenergieausweis basiert auf dem Energieverbrauch des Hauses der vergangenen drei Jahre. Der Gutachter berücksichtigt hierbei unter anderem die Heizkostenabrechnungen. Aus diesen Daten ermittelt er den durchschnittlichen Energieverbrauch. Witterungseinflüsse werden „herausgerechnet“. Der Verbrauchsausweis orientiert sich somit an den tatsächlichen Verbrauchsdaten der Vergangenheit. Energieausweise werden allerdings nicht für einzelne Wohnungen, sondern immer nur für das ganze Haus ausgestellt.

Eigentümer können grundsätzlich frei entscheiden, welche Art von Gebäudeenergieausweis sie wählen. In zwei Ausnahmefällen ist jedoch nur der Bedarfsausweis zulässig: 

- zum einen, wenn der Gebäudeenergieausweis im Zusammenhang mit einem Neubau erstellt wurde

- oder aber, wenn die Bauantragstellung für ein Wohngebäude vor dem 1. November 1977 erfolgt ist. Dies gilt zudem auch, wenn das Gebäude nicht dem Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung von 1977 entspricht und über weniger als fünf Wohneinheiten verfügt (Voraussetzungen müssen kumuliert vorliegen).

Kommunen, die Gebäudeenergieausweise erneuern lassen möchten, wenden sich an das enviaM-Immobilienmanagement. Unsere Mitarbeiter erstellen allen Interessenten ein konkretes Angebot.

Mirko Lehmann
envia Mitteldeutsche Energie AG
Immobilienmanagement/Services
Telefon: 0345 216-3128
Funk: 0172 7906606
E-Mail: Mirko.Lehmann@enviaM.de 
Internet: https://immoservice.enviaM.de

AVPQ-Logo 

 

enviaM wird mit seinen Immobiliendienstleistungen, insbesondere mit der Erstellung von Gebäudeenergieausweisen und Verkehrswertgutachten, im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen der Industrie- und Handelskammern für den Liefer- und Dienstleistungsbereich geführt. Zu finden ist enviaM unter den Tätigkeitsfeldern „Dienstleistungen für gewerbliche Immobilien“, „Beratung im Bereich Energieeinsparung“ sowie „gutachterliche Tätigkeit“.

 

Lesen Sie auch weitere Beiträge unseres Newsletters