Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Newsletter kommunal

 

enviaM nimmt weitere Elektroladesäulen in Betrieb

1_Ladeinfrastruktur - Freyburg_Ladesäule

Im Jahr 2019 führten wir unseren Ausbaupfad bei der Elektromobilität mit der Erweiterung unseres Ladesäulennetzes auf über 170 Ladestationen, zahlreichen öffentlichen Inbetriebnahmen und der Angebotserweiterung auf den Ladeverbund Hubject konsequent fort. Weiterhin leisteten unser eigener Online-Shop Elektromobilität, neue Kooperationsangebote für Autohäuser und weitere E-Fahrzeuge in unserem Fuhrpark ihren Beitrag, das Thema intern sowie gegenüber Kunden voranzubringen.

Fristgerecht zum Jahreswechsel wurde der Aufbau der geförderten öffentlichen Ladesäulen abgeschlossen. Insgesamt entstanden 61 Normalladesäulen und 9 Schnellladesäulen. 

Bundesweit gehören zum innogy Roaming-Netzwerk über 4.000 öffentliche Ladepunkte

„Gemeinsam treiben wir den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran und schaffen damit die Voraussetzung, dass sich die Elektromobilität durchsetzen wird. Die Standortwahl ist in enger Abstimmung mit den Kommunen und teilweise privaten Partnern erfolgt. Wir freuen uns, dass sie die Flächen für die Ladestationen sowie die Parkflächen zur Verfügung stellen“, sagt Dr. Andreas Auerbach, enviaM-Vorstand Vertrieb. Mit dem Produkt „Mein Autostrom unterwegs“ können Privat- und Gewerbekunden an allen Ladesäulen der enviaM-Gruppe, der enviaM-Muttergesellschaft innogy und beteiligter Partner des Ladeverbundes zu einheitlichen Preisen tanken.

Zum Roaming-Netzwerk gehören bundesweit bereits über 4.000 öffentliche Ladepunkte. Darüber hinaus können nunmehr auch Kunden von Anbietern des Hubject-Verbundes unsere Säulen nutzen. Der Preis für den Ladevorgang hängt von den vertraglichen Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Kartenanbieter ab. Zudem ist das Laden ohne Vertragsbindung via Kreditkarte oder PayPal möglich.

Errichtung von Ladesäulen hat die Kommunen nichts gekostet

Vor allem im ländlichen Raum hat das gemeinsame Engagement zu einem dichteren Ladenetz geführt. So konnte unter anderem in Bad Dürrenberg auf dem Rathausparkplatz eine Ladesäule mit einer Anschlussleistung von 2x22 Kilowatt in Betrieb genommen werden. „Die Ladesäule wurde von enviaM unter Zuhilfenahme von Fördermitteln errichtet und kostete die Stadt nichts,“ freut sich Christoph Schulze, Bürgermeister von Bad Dürrenberg. Was die zukünftige flächendeckende Durchdringung der E-Mobilität betrifft, bleibe er jedoch skeptisch.

Auch Anja Heinrich, Bürgermeisterin im brandenburgischen Elsterwerda, ist dankbar für die im Stadtzentrum durch enviaM aufgestellte Ladesäule. „Wir stehen global vor der Aufgabe, den CO2 Ausstoß zu verringern, um unseren Kindern und Enkeln eine lebenswerte Welt zu überlassen. Hierbei müssen alle, auch die Kommunen, tätig werden“, erklärt die in Elsterwerda geborene Politikerin. Die 49-Jährige geht mit gutem Beispiel voran und fährt selbst einen Hybrid-Dienstwagen. Jedoch gibt sie zu bedenken, dass gerade im ländlichen Raum größere Strecken mit dem Fahrzeug zurückgelegt werden und somit auch an den Zielorten entsprechende Ladeinfrastruktur vorhanden sein muss.

Nicht zuletzt achtet wir deshalb vor der Festlegung und Realisierung weiterer Ausbauschritte darauf, zuerst den Markt und die Bedürfnisse der Kommunen genau zu beobachten und zu ermitteln.

Bis dato belaufen sich unsere getätigten Investitionen auf rund 2 Millionen Euro. „Unsere Überzeugung, die flächendeckende Verbreitung von Elektromobilität zu unterstützen fokussiert sich nicht nur auf unsere vertriebliche Produktpalette für Privat- und Geschäftskunden. Der Zugang zu öffentlichen Ladesäulenmuss an Standorten mit hoher Besucherfrequenz, aber auch in kleineren Gemeinden, gewährleistet sein. Mit unserem Netz an Ladeinfrastruktur erreichen wir eine gute Durchdringung in unserem Versorgungsgebiet in Ost- und Mitteldeutschland“, resümiert Dr. Andreas Auerbach.

Testwochen für Kommunen – Praxistest im Alltag

Ob sich Elektromobilität auch in Ihrer Kommune in den Alltag integrieren lässt, können Sie mit unseren Testwochen herausfinden. Dafür verleihen wir E-Autos (aktuell ein BMW i3 REX) inklusive einer mobilen Ladestation. Für insgesamt 15 Tage können Ihre Mitarbeiter dann die elektrischen Flitzer auf Herz und Nieren prüfen. Die Einweisung aller geplanten Nutzer erfolgt direkt vor Ort. Für dieses Jahr haben sich 17 Kommunen für die Testwochen angemeldet. Seit 2015 wurden unsere E-Fahrzeuge an rund 150 Kommunen verliehen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.