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Pressemitteilung | envia TEL

envia TEL schafft sichere digitale Infrastrukturen für Mitteldeutschland

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  • Investitionen mit 86,6 Millionen Euro auf dem Höchststand
  • Glasfaserausbau für Privathaushalte läuft in 26 Kommunen auf Hochtouren
  • Kapazitäten im Datacenter Leipzig ausgebaut und Datacenter Hannover eröffnet

Der regionale Telekommunikationsdienstleister sorgt für stabile und sichere digitale Infrastrukturen in der Region und darüber hinaus. Im Jahr 2025 sind die Investitionen um mehr als 40 Prozent auf 86,6 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2024: 60,2 Millionen Euro) gestiegen. Dabei ist der größte Teil mit 60,0 Millionen Euro erneut in den Glasfaserausbau für private Haushalte geflossen. „Damit investierte envia TEL mehr als je zuvor in die Digitalisierung Mitteldeutschlands – im Jahr 2021 waren es noch 16,4 Millionen Euro“, erklärt Lutz Lohse, Geschäftsführer Vertrieb der envia TEL GmbH. 

Highspeed-Internet für private Haushalte, Firmen und Mobilfunk

Im vergangenen Geschäftsjahr wurde der Glasfaserausbau für private Haushalte intensiv vorangetrieben. Im Frühjahr 2025 startete im Süden von Leipzig der eigenwirtschaftliche Ausbau in Markranstädt. Im Sommer sind die Glasfasernetze in den Großpösnaer Ortsteilen Güldengossa und Störmtal in Betrieb gegangen. Die eigenwirtschaftlichen Ausbauprojekte in Böhlen, Machern (Landkreis Leipzig) und Querfurt (Saalekreis), die auf Grund der Insolvenz eines Baudienstleisters pausieren mussten, sind Mitte des Jahres wieder angelaufen. Dasselbe gilt für den geförderten Breitbandausbau im dritten Cluster des Erzgebirgskreises. Dort startete der Glasfaserausbau im Sommer 2025. „Seitdem laufen die Arbeiten in insgesamt 26 Kommunen in Mitteldeutschland für 53.500 Privathaushalte auf Hochtouren“, sagt Haiko Rennert, kaufmännischer Geschäftsführer von envia TEL. „In diesem Jahr planen wir die Glasfasernetze in Böhlen, Machern, Neukieritzsch und Querfurt in Betrieb zu nehmen.“ Im geförderten Glasfaserausbau für Privatkunden ist envia TEL zudem in einem weiteren Projekt aktiv. Im letzten Jahr hat das Unternehmen im Rahmen einer Ausschreibung des Landkreises Leipzig den Zuschlag für den Betrieb eines Glasfasernetzes für 9.500 Haushalte erhalten.

Auch der Glasfaserausbau für Gewerbekunden bleibt ein zentrales Element der Wachstumsstrategie. Im letzten Jahr wurde im sächsisch-brandenburgischen Industriepark Schwarze Pumpe das Glasfasernetz im geförderten sächsischen Teil in Betrieb genommen. Den brandenburgischen Teil baut envia TEL eigenwirtschaftlich aus. Die Inbetriebnahme ist Mitte 2026 vorgesehen. Mit vollständiger Fertigstellung steht rund 120 Firmen Highspeed-Internet mit Bandbreiten bis 100 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung.

Die eigenwirtschaftliche Netzverdichtung und -erweiterung bereits angeschlossener Gewerbegebiete wurde 2025 in 20 mitteldeutschen Gebieten fortgeführt. Schwerpunkte waren Brand-Erbisdorf, Gornau, Espenhain und Oberlungwitz in Sachsen, Massen-Niederlausitz in Brandenburg, Köthen in Sachsen-Anhalt und Altenburg in Thüringen. Damit hat envia TEL seit 2021 in insgesamt 100 Gebieten der Region das Glasfasernetz erweitert bzw. verdichtet. Darüber hinaus wurde 2025 die Produktpalette angepasst, wovon vor allem kleine und mittelständische Unternehmen profitieren. Im aktuellen Geschäftsjahr ist die Verdichtung in 30 weiteren Gewerbegebieten geplant, darunter in Freiberg, Großpösna, Leipzig und Stollberg in Sachsen sowie in Teutschenthal in Sachsen-Anhalt. 

Das Geschäft rund um den Infrastrukturausbau für Mobilfunknetzbetreiber ist auch im letzten Jahr weiter gewachsen. Für den voranschreitenden 5G-Ausbau ist insbesondere die Anbindung der Mobilfunkstandorte mit schneller Glasfaser essenziell. Dafür hat envia TEL 2025 erneut eine Vielzahl von Neuaufträgen erhalten und Anschlüsse errichtet. Seit 2012 treibt envia TEL als Generalunternehmer mit mehr als 35 Partnern im gesamten Bundesgebiet die Anbindung von Mobilfunkstandorten an das Glasfasernetz voran. 

Mehr Platz für sichere Datenhaltung

„Die digitale Transformation führt zu rasant wachsenden Datenmengen, daher passen wir unsere Datacenter-Kapazitäten kontinuierlich an. So können wir schnell und flexibel entsprechend dem Bedarf unserer Kunden reagieren“, erklärt Lohse. Im Frühjahr 2026 ist im Datacenter Leipzig 2 der dritte Bauabschnitt in Betrieb gegangen und erste Kunden sind eingezogen. Parallel dazu läuft der Ausbau im vierten Abschnitt. Insgesamt 1.000 Quadratmeter zusätzliche Fläche steht damit für eine hochverfügbare und sicher Datenhaltung zur Verfügung. Die ersten beiden Bauabschnitte sind bereits vollständig ausgelastet. Insgesamt hat der Datacenter Campus Leipzig mit dem Datacenter 1 und 2 eine Kapazität von 3.000 Quadratmetern Fläche. 

Auch der Ausbau der technischen Intrastruktur wird konsequent vorangetrieben. Seit März 2026 ist der Internetknoten DE-CIX Leipzig zusätzlich zur redundanten Anbindung an den Internetknoten in Frankfurt nun auch doppelt an den Knoten in Hamburg angebunden. „Damit entwickelt sich der Leipziger Standort zu einer deutlich stärkeren und resilienteren Infrastruktur für eine noch höhere Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit – ein wichtiger Schritt für die Region“, ergänzt Lohse.

Mit der Inbetriebnahme des Datacenter Hannover im Frühjahr 2026, einem Gemeinschafts-projekt der enviaM- und Avacon-Gruppe, sind weitere 2.000 Quadratmeter Rechenzentrums-fläche hinzugekommen. Errichtet nach dem Vorbild des Datacenter Leipzig 2 verfügt es über dieselben hohen physischen Standards und Managementstandards sowie Zertifizierungen für Leistungsfähigkeit, Qualität und Informationssicherheit. Zudem erfüllt es die Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Geo-Redundanz mit einer Distanz von 200 Kilometern zwischen den Datacentern in Leipzig und Hannover. Zahlreiche Unternehmen, insbesondere im KRITIS-Bereich, können dadurch von hochverfügbaren IT-Infrastrukturen und georedundanten Produkten profitieren.

Stärkung der Cybersicherheit

Mit Blick auf die Anforderungen aus dem in Kraft getretenen NIS-2-KRITIS- und EU-Gesetz hat envia TEL im Jahr 2025 ihren Cybersecurity-Ansatz konsequent weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Absicherung der eigenen kritischen Infrastrukturen durch den verstärkten Einsatz moderner Systeme zur Angriffs- und Bedrohungserkennung. Gleichzeitig wurde das bestehende Vernetzungs- und Sicherheitsportfolio kontinuierlich ausgebaut, um Unternehmen und Kommunen auch künftig wirksame und praxisnahe Lösungen zum Schutz vor Cyberangriffen bereitzustellen. „Der regelmäßige Austausch über unsere seit 2024 geschaffenen Plattformen, wie den IT-Stammtisch für Kommunen, ist dabei von zentraler Bedeutung. Auf diesem Weg teilen wir unser Know-how als Betreiber kritischer Infrastruktur und stärken die regionale Cybersicherheit“, erläutert Lohse.

Geschäftsergebnisse 2025

Im Geschäftsjahr 2025 ist der Umsatz auf 81,0 Millionen Euro gewachsen (2024: 74,1 Millionen Euro). Das betriebliche Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg um mehr als das Vierfache auf 3,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2024: 0,8 Millionen Euro). Neben dem Privatkundengeschäft lagen die Investitionsschwerpunkte auf dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur für Geschäftskunden und zum Anschluss von Mobilfunkstandorten, der Erweiterung des Kernnetzes, des Datacenter Campus Leipzig sowie auf erhöhten Finanzinvestitionen in die Beteiligung Avacon Data Center GmbH.

Die Anzahl der Beschäftigten ist 2025 ebenfalls gewachsen: Zum Bilanzstichtag waren 282 Mitarbeitende (2024: 270 Mitarbeitende), fünf Auszubildende (2024: 8 Auszubildende) und drei Personen in einem dualen Studiengang (2024: 4 dual Studierende) bei envia TEL tätig. Für die Fachkräftegewinnung setzt envia TEL auf die eigene Ausbildung von Elektronikern für Betriebstechnik und Fachinformatikern. Zusätzlich bietet das Unternehmen in Zusammenarbeit mit regionalen Hochschulen duale Studiengänge sowie attraktive Praktika und Werkstudentenjobs an. „Im Wettbewerb um Fachkräfte ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Basis hierfür ist das audit berufundfamilie, das wir bereits zum siebten Mal erfolgreich durchlaufen haben und nun gemeinsam mit der enviaM-Gruppe fortführen werden“, sagt Rennert.

Ausblick 2026

“Wir investieren auch weiterhin intensiv in den Ausbau der digitalen Infrastrukturen für die Region und planen 2026 Investitionen in Höhe von mehr als 90 Millionen Euro. Schwerpunkt bleibt der Ausbau der Glasfaserinfrastrukturen, insbesondere für private Haushalte. Dafür ist ein Investitionsvolumen von 77 Millionen Euro geplant. Darüber hinaus fokussieren wir uns verstärkt auf die Weiterentwicklung unseres Leistungsangebots im Datacenter-Segment und im Bereich Cybersicherheit“, fasst Lohse abschließend zusammen.

Pressekontakt

Hintergrund

Die envia TEL GmbH (envia TEL) mit Sitz in Markkleeberg ist der führende regionale Telekommunikationsdienstleister und Netzbetreiber in Mitteldeutschland. Das Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen im gesamten Spektrum der Telekommunikation, Services für Netzbetreiber und Sicherheitslösungen an. Mit dem Datacenter Campus Leipzig und dem Datacenter Hannover betreibt envia TEL auf insgesamt 5.000 Quadratmetern Fläche zwei der modernsten Rechenzentrums-Standorte Europas. Seit 2022 ist auf dem Datacenter Campus Leipzig der regionale Internetknoten DE-CIX Leipzig angesiedelt. Auf Basis eines über 7.000 Kilometer langen Glasfasernetzes erreicht envia TEL 40.000 Unternehmen in rund 350 Gewerbegebieten und 90.000 private Haushalte in der Region. Als 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) beschäftigt das Unternehmen mehr als 250 Mitarbeiter in Chemnitz, Cottbus, Halle, Markkleeberg und Taucha.

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