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Pressemitteilungen 2018

2018

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen des Jahres 2018 nach dem Veröffentlichungsdatum geordnet.

Beginn der Erntezeit: MITNETZ STROM ruft erneut Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten in der Nähe von Stromleitungen auf

Bedingt durch die trockene Witterung starten schon jetzt die ersten Erntearbeiten in der Landwirtschaft. MITNETZ STROM ruft Landwirte zur Vorsicht bei Arbeiten auf ihren Feldern auf. Nach wie vor kommt es durch Unaufmerksamkeit immer wieder zu Unfällen mit Strommasten und an Freileitungen durch landwirtschaftliche Maschinen. Für die handelnden Personen besteht Lebensgefahr!

Der Netzbetreiber weist Landwirte darauf hin, bei der Bearbeitung ihrer Felder Strommasten und Freileitungen unbedingt im Blick zu behalten und zwingend den notwendigen Abstand zwischen diesen und den Erntemaschinen sowie insbesondere ihren Anbauten und Auslegern einzuhalten. Der Sicherheitsabstand beträgt bei einer Niederspannungsleitung 1 Meter, Mittelspannungsleitung 3 Meter und einer Hochspannungsleitung 5 Meter. Eine Berührung von Freileitungen durch Landmaschinen birgt eine akute Lebensgefahr. Selbst bei einer unzulässigen Näherung kann es zu Überschlägen und damit zu lebensgefährlichen Folgen kommen.

MITNETZ STROM erteilt gern Auskunft über die Höhe der Spannung der Leitungen und deren Schutzbereiche. Das Unternehmen steht Landwirten ebenfalls bei der Aufstellung von Sperrschranken, Schutzgerüsten oder Warnposten zur Seite. Der Netzbetreiber ist rund um die Uhr unter der kostenfreien Störungshotline 0800 2 305070 erreichbar. Bei Gefahr kann auch über die Notrufnummer 112 eine schnelle Abschaltung eingeleitet werden.

Erntearbeiten sind eine Hauptursache für beschädigte Leitungen, die im Netzgebiet der MITNETZ STROM für Stromausfälle sorgen können. Der Netzbetreiber verzeichnete auch im Jahr 2017 rund ein Drittel der Störungen im Stromnetz durch Eingriffe Dritter. Nach wie vor werden durch Bagger- und Tiefbauarbeiten, Baumfällarbeiten, Kranarbeiten sowie Erntearbeiten Anlagen, Leitungen oder Kabel beschädigt. Für die angeschlossenen Kunden ergeben sich häufig Stromausfälle. Falls es trotz aller Vorsicht zu Berührungen der Freileitungen gekommen ist, sind folgende Hinweise überlebenswichtig:

  • Bitte setzen Sie schnellstmöglich bei Stromunfällen den Notruf 112 ab.
  • Dem verunglückten Fahrzeug oder den auf der Erde liegenden Leiterseilen auf keinen Fall nähern, auch wenn die Spannung abgeschaltet zu sein scheint.
  • Fahrzeugführer dürfen den Führerstand nicht verlassen, sondern sollten versuchen, den Kontakt zur Leitung zu unterbrechen und das Gerät aus dem Gefahrenbereich zu bringen (mindestens 20 Meter). Sich nähernde Personen sind zu warnen.
  • Gelingt die Entfernung des Fahrzeuges aus dem Gefahrenbereich nicht und ist der Aufenthalt im Fahrzeug nicht mehr möglich, weil es beispielsweise zu brennen beginnt, nicht aussteigen, sondern mit geschlossenen Füßen kontrolliert abspringen und sich Fuß vor Fuß setzend (geringer Abstand zwischen den Aufsetzpunkten) entfernen. Eine gleichzeitige Berührung von Erdboden und Fahrzeug kann tödlich sein!
  • Die Gefahrenstelle im Umkreis von mindestens zwanzig Metern absperren. Auch unter Spannung gesetzte Gegenstände größerer Abmessungen (zum Beispiel Drahtzäune oder Rohrleitungen) sind in die Absperrung mit einzubeziehen.
  • Rufen Sie umgehend Ihren Netzbetreiber an. MITNETZ STROM ist rund um die Uhr unter der kostenfreien Störungshotline 0800 2 305070 erreichbar.

Pressekontakt

Maxi Rudolph
Pressesprecherin
Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH
T 0371 482-1747
E Maxi.Rudolph@mitnetz-strom.de
I www.mitnetz-strom.de

Hintergrund

Die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) mit Sitz in Kabelsketal ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM). Als größter regionaler Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland ist MITNETZ STROM unter anderem für Planung, Betrieb und Vermarktung des enviaM-Stromnetzes verantwortlich. Das durch die MITNETZ STROM betreute Stromverteilnetz hat eine Länge von rund 74.000 Kilometern und erstreckt sich über Teile der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

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