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Pressemitteilungen 2018

2018

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen des Jahres 2018 nach dem Veröffentlichungsdatum geordnet.

enviaM-Gruppe im Geschäftsjahr 2017 weiter auf Erfolgskurs

Die enviaM-Gruppe ist weiter auf Erfolgskurs. Der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland meldet für das Geschäftsjahr 2017 deutlich steigende Gewinne. Mit 326,7 Millionen Euro (2016: 227,9 Millionen Euro) lag das Ergebnis des Unternehmens um mehr als 40 Prozent höher als im Vorjahr. So gute Zahlen schrieb der Chemnitzer Konzern seit 2013 nicht mehr.

Über das Ergebnisplus der enviaM-Gruppe freuen sich auch die Anteilseigner der Stammgesellschaft enviaM. Sie erhalten eine Dividende von 0,65 Euro je Stückaktie. Insgesamt werden 161,3 Millionen Euro an sie ausgeschüttet. Dies lässt auch bei den kommunalen Anteilseignern die Kassen klingeln, die 41,43 Prozent der Anteile an enviaM halten. An die rund 650 ostdeutschen Städte und Gemeinden fließen 66,8 Millionen Euro.

enviaM-Gruppe ist ein kerngesundes eigenständiges Unternehmen

"Die enviaM-Gruppe ist eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte. Wir sind ein kerngesundes Unternehmen, das eigenständig am Markt agiert und die Energiewende gestaltet. Auch für das Geschäftsjahr 2018 sind wir optimistisch. "Wir rechnen mit einem ähnlich guten Ergebnis wie im Vorjahr", zieht der enviaM-Vorstandsvorsitzende Tim Hartmann eine positive Bilanz.

Wie bei der Stromabgabe (2017: 21.385 Gigawattstunden, 2016: 21.111 Gigawattstunden) sind auch bei der Gasabgabe der enviaM-Gruppe die Absätze im Endkundengeschäft stabil geblieben. Der Rückgang der Gasabgabe auf 13.543 Gigawattstunden (2016: 17.550 Gigawattstunden) ist auf typische saisonale Schwankungen im Vertriebshandel zurückzuführen.

Auch die Umsatzerlöse bewegten sich mit 4,96 Milliarden Euro (2016: 4,99 Milliarden Euro) auf konstantem Niveau. Das gleiche gilt für die Mitarbeiterzahlen, die sich mit 3.508 Beschäftigten (2016: 3.513 Beschäftigten) ebenfalls kaum verändert haben. Die Investitionen lagen mit 167,2 Millionen Euro (2016: 194,6 Millionen Euro) erneut im dreistelligen Bereich und im mehrjährigen Durchschnitt. Für den Rückgang sind typische saisonale Schwankungen bei den Investitionen für die Instandhaltung und den Ausbau des Stromnetzes verantwortlich.

enviaM-Gruppe senkt Strompreise für Privat- und Gewerbekunden

Auch die Kunden der enviaM-Gruppe profitieren von der positiven Unternehmensentwicklung. Die Stammgesellschaft enviaM hat zum 1. Januar 2018 die Verbrauchspreise für Strom für Privat- und Gewerbekunden in der Grundversorgung und daran angelehnte Sonderprodukte im Grundversorgungsgebiet deutlich um 1,09 Cent pro Kilowattstunde brutto gesenkt. Verantwortlich dafür ist vor allem die 2017 beschlossene Neuregelung der Netzentgelte, für die sich das Unternehmen jahrelang stark gemacht hat.

"Wir sind optimistisch, dass wir durch die Senkung der Strompreise auch abgewanderte Kunden zurückgewinnen werden", so Hartmann weiter. 2017 ist die Zahl der Kunden der enviaM-Gruppe um 53.109 auf 1.317.655 Kunden zurückgegangen (2016: 1.370.764). Hauptursache für den Weggang ist der hohe Wettbewerbsdruck. Mit 146.059 Kunden bleibt das Unternehmen der größte ostdeutsche Ökostrom-Anbieter.

Energiewende ist mehr als eine Stromwende

Die enviaM-Gruppe treibt die Energiewende in Ostdeutschland weiter voran. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich diese von einer Stromwende zu einer Wärme- und Verkehrswende weiterentwickeln. "Wir werden künftig mit Strom aus erneuerbaren Energien auch Heizen und Fahren. Dazu ist der Stromsektor schnellstmöglich mit dem Wärme- und Verkehrssektor zu koppeln", unterstreicht Dr. Andreas Auerbach, enviaM-Vorstand Vertrieb.

Grundlage für die sogenannte Sektorkopplung ist die Digitalisierung. Ohne Daten über Erzeugung und Verbrauch ist diese nicht möglich. "Daten werden damit auch in der Energiewirtschaft zur entscheidenden Währung. Wer nicht in digitale Geschäftsmodelle investiert, wird wie in anderen Branchen vom Markt verschwinden", macht Auerbach deutlich.

enviaM-Gruppe treibt Digitalisierung voran

Die enviaM-Gruppe ist bei der Digitalisierung der Energieversorgung Vorreiter. Das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit regionalen Partnern das Internet der Energie in Ostdeutschland. Es verbindet immer mehr Erzeuger und Verbraucher in der Region miteinander. Die ersten Produkte und Dienstleistungen sind inzwischen marktreif.

Ein Beispiel ist die Weiterentwicklung intelligenter Stromzähler (Smart Meter). Das neue Messgerät, ein sogenannter Submeter, kann neben dem Strom- auch den Gas-, Wasser- und Wärmeverbrauch automatisch ablesen. Damit ist es problemlos möglich, alle Verbrauchswerte aus einer Hand zu erfassen. Das intelligente Messsystem wird momentan getestet und soll Ende 2018 auf den Markt kommen. Ein anderes Beispiel ist die Entwicklung eines Energiemanagementsystems für Hauseigentümer. Es steuert automatisch Stromerzeugung, -speicherung und -verbrauch in den eigenen vier Wänden und ist ab sofort verfügbar.

"Wir sind sehr optimistisch, dass wir mit diesen und anderen digitalen Produkten unser Geschäft mit Energiedienstleistungen deutlich ausbauen werden. Wir bieten inzwischen mehr als 80 Energiedienstleistungen für alle Kundengruppen an. Wir sind damit auch hier in Ostdeutschland führend", so Auerbach.

Ein wichtiger Baustein für das Internet der Energie ist der Ausbau der Breitbandnetze. Mit dem Anschluss von Gewerbegebieten in Ostdeutschland leistet die enviaM-Gruppe dazu einen wesentlichen Beitrag. Das Unternehmen hat 2017 das 100. Gewerbegebiet an sein Glasfasernetz angeschlossen. 2018 werden weitere 60 Standorte hinzukommen.

enviaM-Gruppe baut erneuerbare Energien aus

Neben der Digitalisierung ist der Ausbau der erneuerbaren Energien für die Sektorkopplung zwingend notwendig. Ihr Anteil am Strommix ist 2017 im Netzgebiet der enviaM-Gruppe weiter gestiegen. Rein rechnerisch deckten die erneuerbaren Energien hier 97,5 Prozent (2016: 86,2 Prozent) des Stromverbrauchs ab. Um die sichere Einspeisung zu gewährleisten, baut die enviaM-Gruppe ihre Stromnetze aus und um. 2017 gab das Unternehmen dafür 262 Millionen Euro aus (2016: 304 Millionen Euro). Auch 2018 wird sich das Bauvolumen mit 235 Millionen Euro auf hohem Niveau bewegen.

Auch bei der Eigenerzeugung von erneuerbaren Energien macht die enviaM-Gruppe gute Fortschritte. Seit Beginn der Energiewende 2011 hat das Unternehmen über 120 Millionen Euro in den Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien investiert. Es produziert inzwischen an mehr als 50 regionalen Standorten Strom und Wärme klimafreundlich aus Biomasse, Biogas, Wasser-, Wind- und Sonnenenergie.

Im Geschäftsjahr 2017 sind acht weitere Standorte hinzugekommen. Die enviaM-Gruppe hat zwei neue Windparks erworben und sechs neue Photovoltaikanlagen errichtet. Dank der neuen Anlagen hat die installierte Leistung bei erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung erstmals die Schwelle von 100 Megawatt überschritten. Auch im laufenden Geschäftsjahr sind weitere Projekte geplant. So wird das Unternehmen die Leistung seiner Windparks in Lützen (Sachsen-Anhalt) und Woschkow (Brandenburg) deutlich erhöhen, in Trampe (Brandenburg) eine neue Windkraftanlage bauen und in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) eine neue Photovoltaikanlage errichten.

enviaM-Gruppe bringt Elektromobilität zum Kunden

Für die Sektorkopplung spielt der Ausbau der Elektromobilität eine Schlüsselrolle. Die enviaM-Gruppe bringt die Elektromobilität zum Kunden. Egal ob zu Hause oder unterwegs: Mit den neuen Autostromprodukten des Unternehmens fahren Kunden ihr Elektrofahrzeug immer günstig. An über 2.400 Ladesäulen des innogy-Konzerns tanken sie ihr Auto bundesweit zum attraktiven Einheitspreis. Die enviaM-Gruppe betreibt in Ostdeutschland momentan 19 Ladesäulen. Geplant ist, 2018 weitere 30 Ladesäulen zu errichten.

Nicht jeder möchte ein Elektrofahrzeug kaufen. Die enviaM-Gruppe ist auch hier behilflich. Unter dem Motto "elektrisch flitzen statt besitzen" verleiht das Unternehmen Elektroautos an Privatleute und Gewerbetreibende. Das neue E-Carsharing-Angebot wird aktuell am Hauptstandort Markkleeberg getestet und gut angenommen.

"Unser Ziel ist es, die Autofahrer für Elektromobilität zu begeistern. Wir sind überzeugt davon, dass wir mit unseren neuen Angeboten viele Verkehrsteilnehmer zum Umsteigen bewegen werden", betont Ralf Hiltenkamp, enviaM-Vorstand Personal.

Pressekontakt

Stefan Buscher
envia Mitteldeutsche Energie AG
T 0371 482-1744
E Stefan.Buscher@enviaM.de
I www.enviaM-gruppe.de/presse

 

Hintergrund

Die enviaM-Gruppe ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmensgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam entwickeln sie das Internet der Energie in Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind mehrheitlich die innogy SE sowie rund 650 ostdeutsche Kommunen.
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