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Elektromobilität und Stromnetze

Elektromobilität und Netze

Genug Strom für E-Autos.

Das bestehende Stromnetz in Deutschland ist für die Zukunft der Elektromobilität gut gerüstet. Schon jetzt könnte es 45 Millionen Elektrofahrzeuge mit Energie versorgen. Dies ist nahezu der gesamte aktuelle PKW-Bestand von etwa 46 Millionen Autos.

Die mit dem Ausbau der E-Mobilität nötig werdende zusätzliche Strommenge könnten die vorhandenen Netze technisch verkraften.
Dr. Armin Gaul, Leiter des Bereichs „Koordination Technische Produktentwicklung“, innogy SE

Studien bestätigen, dass die Angst vor überlasteten Stromnetzen unbegründet ist. Bereits heute wäre es möglich, 1,1 Elektroautos pro Haushalt zu laden. Selbst wenn zukünftig nur noch vollelektrische Autos fahren, würde lediglich 20 Prozent mehr Strom benötigt werden. Da sich dieser Wandel  über mindestens ein Jahrzehnt ziehen wird, ist dieser Punkt eine lösbare Aufgabe für die Energiewirtschaft.

Laut einer Studie des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach wird im Jahr 2030 jede dritte - wenn nicht gar jedes zweite - Neuzulassung, ein Elektrofahrzeug sein. Das Laden erfolgt entweder tagsüber auf Arbeit oder nachts zu Hause, aber auch unterwegs am Supermarkt oder an der Autobahnraststätte.

Daher soll neben dem weiteren Ausbau des Stromnetzes auch die Ladeinfrastruktur verbessert werden. Die Bundesregierung und die Autoindustrie planen den Bau von 300.000 neuen Ladestationen.

Ungesteuertes Laden überlastet Netze.

Ein derzeit noch kritischer Punkt ist  die private Ladetechnik zu Hause. Momentan stellt das zeitgleiche Laden von Elektrofahrzeugen noch eine große Herausforderung dar.

Den Netzbetreibern ist dies bewusst.

Zurzeit werden Elektrofahrzeuge in der Regel nach der Arbeit zu Hause geladen. Wenn alle Elektrofahrzeuge am selben Ort zur selben Zeit betankt werden, sind Überlastungen im Stromnetz vorprogrammiert. Dem gilt es vorzubeugen.
Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer MITNETZ STROM

Die vorhandenen Niederspannungsnetze sind für die zusätzlich notwendige Leistung der Elektrofahrzeuge nicht ausreichend dimensioniert. Sie können beim ungesteuerten Laden überlastet werden.

Eine besondere Herausforderung stellen ein- und zweiphasig ladende Fahrzeuge dar. Deren Ladevorgänge verringern die Übertragungsfähigkeit der Netze um bis zu 85 Prozent. 

Bereits bei einer Elektroauto-Quote von 30 Prozent drohen Stromausfälle, wenn keine vorbeugenden Maßnahmen ergriffen werden, warnen Fachleute.

Automatischer Phasenumschalter vermeidet Netzüberlastung.

Um die Überlastung der Stromnetze beim Laden von Elektrofahrzeugen zu verhindern, ist deshalb neben dem Netzausbau eine intelligente Steuerung der Ladevorgänge notwendig. Die Lösung ist der von der enviaM-Gruppe entwickelte automatische Phasenumschalter. Dieser wird in die Ladebox eingebaut. Er verteilt die Ladevorgänge gleichmäßig auf alle drei Phasen des Stromnetzes und gewährleistet so deren volle Übertragungsfähigkeit. Ein Patent wurde dafür angemeldet.

Automatischer Phasenumschalter