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Elektromobilität und Netze

Elektromobilität und Stromnetze

Elektromobilität in Deutschland.

Die Elektromobilität steht in Deutschland vor dem Durchbruch. Experten schätzen, dass bis 2035 jeder dritte PKW auf unseren Straßen elektrisch fahren könnte. Die Stromnetze sind dafür momentan nicht ausgelegt. Bereits bei einer Elektroauto-Quote von 30 Prozent drohen Stromausfälle, wenn keine vorbeugenden Maßnahmen ergriffen werden, warnen Fachleute.

Den Netzbetreibern ist dies bewusst. So sagt Dr. Adolf Schweer, technischer Geschäftsführer des enviaM-Netzbetreibers MITNETZ STROM:

Zurzeit werden Elektrofahrzeuge in der Regel nach der Arbeit zu Hause geladen. Wenn alle Elektrofahrzeuge am selben Ort zur selben Zeit betankt werden, sind Überlastungen im Stromnetz vorprogrammiert. Dem gilt es vorzubeugen.

Maßnahmen und Anreize.

Neben dem notwendigen Netzausbau ist vor allem eine intelligente Steuerung des Ladevorgangs gefragt. Ziel muss es sein, Elektrofahrzeuge zeitlich flexibel zu laden, um Lastspitzen zu vermeiden und dafür entsprechende Anreize zu schaffen. Bei diesen kann es sich zum Beispiel um variable Netzentgelte für Autostrom handeln. Dazu sind gesetzliche und regulatorische Neuregelungen erforderlich, die eine Steuerung von Elektrofahrzeugen und Elektroladesäulen durch die Netzbetreiber und die dafür notwendige Kommunikation ermöglichen. Auf diese Weise leistet die Elektromobilität einen wichtigen Schub für die Entwicklung intelligenter Stromnetze.