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Bild zeigt intelligente Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge

Elektromobilität

Elektromobilität bei enviaM.

Die enviaM-Gruppe unterstützt die Entwicklung der Elektromobilität in Ostdeutschland. Öffentliche Ladesäulen, ein Elektromobilitäts-Programm für Kommunen, Forschungsprojekte zur Ladeinfrastruktur und ein stetig wachsender Fuhrpark an Elektrofahrzeugen gehören dazu.

Ladeinfrastruktur.

Mann verbindet ein Elektrofahrzeug mit einer Ladestation

Eine funktionierende Ladeinfrastruktur - sowohl Zuhause als auch im öffentlichen Raum - ist die Voraussetzung, damit Elektrofahrzeuge massentauglich werden.

enviaM verfügt über 16 öffentlich zugängliche Ladesäulen, an denen Strom aus erneuerbaren Energien “getankt“ werden kann.

Für gewerbliche und private Kunden sowie Kommunen bieten wir unterschiedliche Ladetechnologien an. Diese umfassen unter anderem Ladeboxen und Ladesäulen mit 11 oder 22 KW Ladeleistung.

Wir unterstützen Geschäftskunden, Kommunen und Stadtwerke auch bei der Beantragung von Fördermitteln im Rahmen des neu aufgelegten Programms der Bundesregierung. 

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Elektromobilität und Energiewende

Die klimafreundliche Zukunft des Autofahrens.

Elektrofahrzeuge

Elektromobilität hat eine große Bedeutung für die Energiewende. Sie ist Basis für eine klimafreundliche Form der Mobilität und birgt große wirtschaftliche, umweltpolitische und gesellschaftliche Chancen. Elektrofahrzeuge können zum Beispiel zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen. Je nach Wetterlage weichen das Stromangebot aus erneuerbaren Energien und die Nachfrage voneinander ab. Mit Hilfe intelligenter Ladetechnologie nehmen Elektrofahrzeuge überschüssige Energie – etwa bei hohem Windaufkommen – auf und speichern diese. 

Elektrofahrzeuge bieten aber noch weitere Vorteile gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen. Auf den Kilometer gerechnet, sind sie günstiger als Benziner. Deren Kraftstoffverbrauch kostet fast doppelt so viel. Wird das Fahrzeug dann noch mit Ökostrom geladen, egal ob nachts zu Hause oder sogar tagsüber beim Arbeitgeber, dann spricht das für die Elektromobilität.

Die Rahmenbedingungen.

Im Integrierten Energie- und Klimaprogramm erklärte die Bundesregierung 2007 die Förderung der Elektromobilität zu einem entscheidenden Baustein für den Klimaschutz. Zwei Jahre später folgte der "Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität", 2011 dann das "Regierungsprogramm Elektromobilität". Demnach sollen bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren, bis 2030 sechs Millionen. 

Seit Juni 2015 ist das Elektromobilitätsgesetz in Kraft. Kommunen haben so die Möglichkeit, Fahrern von Elektroautos Sonderrechte zu einzuräumen, etwa kostenlose Parkplätze - nicht nur an Ladestationen - zur Verfügung zu stellen, und sie von Zufahrtsbeschränkungen auf Grund der geringen Lärm- und Abgasbelastung auszunehmen.  Um die Nutzung dieser Vorteile sichtbar zu machen, haben Elektrofahrzeuge ein spezielles Kennzeichen mit einem E. 

Aktuelle Entwicklung.

Elektroauto BMW i3

Die Bundesregierung fördert die Elektromobilität insgesamt mit rund einer Milliarde Euro. Dazu gehören ein Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, der Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur sowie steuerliche Vorteile.

Käufer erhalten zum Beispiel für den Kauf eines Elektroautos  bis zu 4.000 Euro und profitieren von einer zehnjährigen Steuerbefreiung. Außerdem gibt es eine Steuerbefreiung für Arbeitgeber, wenn die Mitarbeiter ihre privaten Elektrofahrzeuge im Betrieb aufladen können.

Für den Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Ladestationen sollen von 2017 bis 2020 zusätzlich insgesamt 300 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt werden.

Alltagstauglich, aber teuer.

Heckansicht eines Elektrofahrzeugs das gerade an einem Ladekabel hängt

Analysen zufolge legen etwa 80 Prozent der Bundesbürger nicht mehr als 40 Kilometer täglich mit dem Auto zurück. Ausschließlich elektrisch betriebene Fahrzeuge haben derzeit eine durchschnittliche Reichweite von 120 Kilometern. Für einen Großteil aller Fahrten würde also bereits heute ein Elektrofahrzeug ausreichen.

Elektroautos sind jedoch in der Anschaffung noch teuer, im Betrieb hingegen deutlich günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Der Strom für 100 Kilometer kostet bei Verwendung von Ökostrom etwa drei Euro.

Es gibt also zwei große Herausforderungen: Zum einen die Batteriekapazität und zum anderen die öffentliche Ladeinfrastruktur. Forschungseinrichtungen und Unternehmen arbeiten mit Hochdruck an kostengünstigen Lösungen für Batterien. Es ist damit zu rechnen, dass in den kommenden Jahren die Kosten durch Massenproduktion und die höhere Energiedichte in den Batteriezellen sinken.