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Förderungen für Elektrofahrzeuge

Die Zahl der Elektrofahrzeuge nimmt stetig zu. Ebenso begegnen uns in den Städten immer mehr Ladesäulen. Die Fahrt mit dem E-Auto lohnt sich nicht nur für die Umwelt. Beim Kauf von Elektrofahrzeugen und passender Ladeinfrastruktur kann durch verschiedene Förderungen bares Geld gespart werden.

Bild zeigt intelligente Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge

Entscheidend für die Frage, mit wieviel Geld der Staat unterstützt, ist allein das Datum der Zulassung. Erst dann kann ein Antrag auf Förderung gestellt werden. Berechtigt sind Privatpersonen, aber auch Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine.

Zusammen für E-Mobilität.

enviaM ist Aggregator für das Förderprogramm der Bundesregierung. Diese will rund 300 Millionen Euro in den Ausbau von Ladeinfrastruktur investieren. Öffentlich zugängliche Normal- und Schnelladestationen werden mit Beträgen zwischen 3.000 und 30.000 Euro gefördert.

Wir unterstützen Geschäftskunden, Kommunen und Stadtwerke bei der Beantragung von Fördermitteln.

Die größte Unterstützung bringt der Umweltbonus.

Um den Umweltschutz zu unterstützen, schafft der Staat finanzielle Anreize für den Neukauf oder das Leasing reiner Elektrofahrzeuge. Bei einem Nettolistenpreis bis 40.000 Euro gibt es einen Zuschuss von 6.000 Euro, für Plug-in-Hybridfahrzeuge von 4.500 Euro. Liegt der Listenpreis zwischen 40.000 Euro und 65.000 Euro, erhält der Käufer eine Prämie von 5.000 Euro, bzw. 3.750 Euro für ein Plug-in-Hybridfahrzeug. Wichtig für die Geldspritze ist, dass die Fahrzeuge auf der Liste der Bundesagentur für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stehen. Dies gilt noch bis 31.12.2025. 

Zusätzlich steuert der Hersteller weitere 3.000 Euro bei. Zusammen mit den 6.000 Euro vom Bund bekommen reine E-Autos damit eine Gesamtförderung von bis zu 9.000 Euro, Plug-in-Hybride bis zu 6.750 Euro. 

Steuerfrei mit Elektrofahrzeugen.

Elektrisches Fahren rentiert sich auch bei der Steuererklärung. Elektroautos und auf Strombetrieb umgerüstete Diesel- oder Benzinfahrzeuge müssen keine KFZ-Steuer zahlen, sofern das Fahrzeug bis zum 31.12.2025 angemeldet oder umgerüstet wurde.

Elektroauto-Ladestation

Förderung für Ladestation.

Neben Zuschüssen für Fahrzeuge werden seit 2020 auch private Ladestationen durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziell unterstützt. Pro Ladepunkt gibt es eine Subvention von 900 Euro. Diese hilft beim Erwerb einer neuen Ladestation (z. B. Wallbox) mit 11 kW Ladeleistung und intelligenter Steuerung sowie den Kosten für Einbau und Anschluss inklusive aller Installationsarbeiten.

Sparen mit dem Förderaufruf des BMV.

Das BMVI ruft dazu auf, betriebliche und kommunale Fahrzeugflotten mit Elektroantrieb besonders zu unterstützen. Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen (M1, L2e, L5e, L6e, L7e) sowie Sonderfahrzeuge, soweit diese nicht den Fahrzeugklassen N1, N2 oder N3 zuzuordnen sind. Außerdem förderfähig ist die für den Betrieb der Fahrzeuge notwendige Ladeinfrastruktur.

Gewerbliche Unternehmen werden mit einer Förderquote bis zu 60 Prozent, für Kommunen bzw. kommunale Unternehmen bis zu 90 Prozent unterstützt. Die maximale Zuwendung pro Vorhaben und Antragssteller beträgt 2 Millionen Euro.

Steuervorteil für Elektrofahrzeuge als Dienstwagen.

Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge versteuern nur noch 0,5 Prozent des Bruttolistenpreises und nicht, wie sonst üblich, 1,0 Prozent. Für emissionsfreie Elektroautos mit einem Listenpreis bis 40.000 Euro, die ab 01.01.2020 gekauft oder geleast wurden, gilt: Es sind nur noch 0,25 Prozent vom Listenpreises zu versteuern. Der Zeitraum des Förderprogramms läuft bis 31.12.2021.

Sparen mit dem E-Kennzeichen.

Für Batterieelektroautos und Plug-in-Hybride mit elektrischen Reichweiten von mindestens 40 Kilometern oder einem CO₂-Ausstoß von weniger als 50 g/km erhält der Besitzer ein E-Kennzeichen. In vielen Städten ist damit das Parken im öffentlichen Parkraum gebührenbefreit. 

Wir sind für Sie da.

Sie haben Interesse an Ladeinfrastruktur? Dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie zu Produkten, Dienstleistungen und den passenden Fördermöglichkeiten, unterstützen Sie bei der Beschaffung, dem Netzanschluss und dem Betrieb der Ladetechnik. So finden wir gemeinsam die optimale Lösung für Ihren Bedarf. Schreiben Sie uns: elektromobilitaet@enviaM.de

Ladestationen in der enviaM-Gruppe.

Schnellladesäule

Die enviaM-Gruppe betreibt derzeit in Ostdeutschland 184 eigene Ladestationen mit durchschnittlich je zwei Ladepunkten. Der Großteil davon befindet sich in Sachsen.

Außerdem wurden wir von der Stadt Zwickau beauftragt, 108 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge zu errichten und zu betreiben. Die Umsetzung erfolgt bis 2022, der Betrieb bis 2027.

enviaM unterstützt die Entwicklung der Elektromobilität in Ostdeutschland seit vielen Jahren. Der flächendeckende Ausbau des Ladenetzes ist dabei eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg. Mit Unterstützung der Bundesregierung tragen wir dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können.
Dr. Andreas Auerbach, Vertriebsvorstand der enviaM AG