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2022

Hier stellen wir Ihnen die Pressemitteilungen des Jahres 2018 der enviaM sowie den Unternehmen der enviaM-Gruppe bereit. Wir informieren Sie damit über aktuelle Projekte, Investitionen, Baumaßnahmen, Veranstaltungen oder auch Zertifizierungen.

Pressemitteilungen 2018

Unsere Pressemitteilungen sind nach dem Veröffentlichungsdatum sortiert. Weitere Pressemitteilungen entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Jahr.

Neuer Stromkonzessionsvertrag zwischen enviaM und Ortsteilen von Thale

Nach dem im Februar 2018 abgeschlossenen Stromkonzessionsvertrag zwischen enviaM und der Stadt Thale erneuerten nun auch die Ortsteile Allrode, Friedrichsbrunn, Neinstedt, Stecklenberg, Warnstedt, Weddersleben und Westerhausen ihren Vertrag mit enviaM. Dieser tritt am 1. Januar 2019 in Kraft und endet zeitgleich mit dem Vertrag der Kernstadt Thale am 31.08.2038. Die Unterzeichnung erfolgte heute durch Bürgermeister Thomas Balcerowski und Vertretern der Kommunalbetreuung von enviaM.

Mit einem Stromkonzessions- oder auch Wegenutzungsvertrag erlauben Kommunen dem Energiedienstleister die Nutzung ihrer öffentlichen Wege und Straßen, um Stromleitungen zu verlegen und zu betreiben. Als Gegenleistung erhält die Stadt jährlich eine Konzessionsabgabe. In Thale und Umgebung versorgt enviaM insgesamt eine Fläche von circa 138 Quadratkilometern mit Strom und betreibt ein Netz aus Stromleitungen mit einer Gesamtlänge von mehr als 200 Kilometern. Die neu abgeschlossenen Konzessionsverträge umfassen insgesamt 17.639 versorgte Einwohner.

Die sichere Stromversorgung der Gemeinde stellt der Verteilnetzbetreiber MITNETZ STROM sicher. 2018 erfolgen im Stromnetz

  • der Neubau von rund 120 Metern Mittelspannungskabel und rund 320 Metern Niederspannungskabel sowie der Ersatz der Trafostation Park in der Hauptstraße in Friedrichsbrunn zur Verbesserung der Versorgungszuverlässigkeit (Baukosten rund 18.000 Euro).
  • der Ersatzneubau Trafostation Maaßmühle an der Quedlinburger Straße außerhalb des Ortsteils Weddersleben. MITNETZ STROM errichtet eine neue Kompaktstation als Ersatz für eine alte Turmstation. Das Bauvolumen beträgt rund 37.000 Euro
  • der Ersatzneubau einer 4.400 Meter langen 110-kV-Hochspannungsleitung, die Thale im Bereich Hüttenrode/Halberstadt mit dem Netz von Eon Avacon verbindet. Dabei erneuert MITNETZ STROM 17 Masten. Die Arbeiten sollen Ende 2018 beginnen. Das Bauvolumen beträgt 3,3 Millionen Euro.
  • der Ersatzneubau des Umspannwerkes Thale aufgrund der steigenden Aufnahme erneuerbarer Energien. MITNETZ STROM löst dabei unter anderem druckluftbetriebene 110-kV-Schaltgeräte ab und erneuert die gesamte Hochspannungsschaltanlage inklusive von sechs 110-kV-Leitungsschaltfeldern, die unter anderem dem Anschluss der Leitungen aus den Umspannwerken Rieder und Frose und dem Eisenhüttenwerk Thale dienen. Das Bauvolumen beträgt 6,5 Millionen Euro. Das Bauvorhaben begann 2015 und soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.
  • die Erhöhung der Versorgungssicherheit durch Neuverlegung moderner Mittelspannungskabel von 500 Metern Länge in der Hubertusstraße (Bauvolumen rund 50.000 Euro), von 200 Metern Länge im Wohlgarten (Bauvolumen rund 18.000 Euro) und von 200 Metern Länge im Theodor-Fontane-Ring (Bauvolumen 16.000 Euro). Diese Baumaßnahmen sind für das dritte und vierte Quartal 2018 geplant.

Pressekontakt

Cornelia Sommerfeld
Pressesprecherin
envia Mitteldeutsche Energie AG
T 0341 120-7597
E Cornelia.Sommerfeld@enviaM.de
I www.enviaM-gruppe.de/presse
https://blog.enviam.de/
www.facebook.com/enviaM
www.twitter.com/enviaM

Hintergrund

Die enviaM-Gruppe ist derzeit gemessen an Umsatz und Absatz der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmensgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam gestalten sie die Energiezukunft für Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind mehrheitlich die innogy SE sowie rund 650 ostdeutsche Kommunen